Linux Kernel 3.8 : Kein Zugriff auf Windows Freigabe

Linux Kernel 3.8 : Mount Error(22) beim mounten einer Windows Freigabe

Unter Linux mit dem Kernel 3.8 kann es vorkommen, das beim Versuch eine Windowsfreigabe zu mounten eine Fehlermeldung auftritt. Obwohl Benutzername und Passwort richtig sind, bleibt der Fehler bestehen.

Hintergrund ist, das CIFS in neueren Kernel-Versionen ein stärkeres Verschlüsselungsverfahren nutzt mit dem nicht alle älteren CIFS / Samba Systeme umgehen können.

sudo mount //172.16.1.10/MeineFreigabe /media/MeineFreigabe/ ↵
-o username=[NUTZERNAME],password=[PASSWORT]
mount error(22): Permission denied
Refer to the mount.cifs(8) manual page (e.g. man mount.cifs)

Das liegt daran, das NTLM in neueren Linux Kernelversionen nicht automatisch unterstützt wird und als Option mit übergeben werden muss. Mit dem Zusatz “sec=ntlm” oder “sec=ntlmv2” kann das Problem gelöst werden:

sudo mount //172.16.1.10/MeineFreigabe /media/MeineFreigabe/ ↵
-o username=[NUTZERNAME],password=[PASSWORT],sec=ntlm

Jetzt kann die Freigabe problemlos gemountet werden.

-> Manual Pages

Split-Horizon deaktivieren

Split-Horizon verhindert unter bestimmten Umständen Routing Updates

Split-Horizon ist eine Technik, welche Distanz Vektor Routing Protokolle wie RIP und EIGRP nutzen, um Routing Schleifen (Loops) zu verhindern.

Split-Horizon sorgt dafür, dass eine Route nicht auf derselben Schnittstelle weitergegeben wird, auf der Sie empfangen wurde. Wenn ein Router zum Beispiel die Route 192.168.1.0/24 von einem Nachbarn auf der Schnittstelle Serial1/0 lernt, kann diese Route nicht wieder auf Serial1/0 ausgegeben werden. Dieser Mechanismus hilft Routing Schleifen zu verhindern, während das Netzwerk die optimale Kommunikation zwischen den Nachbarn erarbeitet.
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Usenet – Wissenswertes und Funktionalität

Usenet Provider UsenextDas Usenet entwickelte sich lange vor dem Internet Anfang der 80er Jahre des vorangegangen Jahrhunderts als reines Nachrichten- und Diskussionsnetz. Ein Vorläufer, vielleicht auch Vorbild, für die heutigen Sozialen Netzwerke, in denen sich User vernetzen und über sämtliche Themen online austauschen. In den früher 90er Jahren begannen immer mehr Teilnehmer binäre Dateianhänge („Binaries“) bereitzustellen, sodass das Datenvolumen im Usenet ungeahnte Größen erreichte. Aktuelle Schätzungen belaufen sich auf weit über 300 TB, da Provider wie Usenext aktuell solche Datenmenge anbieten. Täglich kommen ca. 500 GB bis 2 TB an neuen Binaries hinzu, wobei diese Schätzungen je nach Datengrundlage sehr stark variieren.

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WLAN Zugangspunkt mit Windows 7 und “Virtual WiFi”

Um in drahtgebundenen Netzwerken schnell einen WLAN Zugangspunkt zu erstellen, gibt es in Windows 7 die Funktion “Virtual WiFi”. Die Idee dahinter ist simpel: Das Betriebssystem kann jeden kompatiblen WLAN Adapter virtualisieren, und als WLAN Zugangspunkt anderen Geräten den Zugriff auf das Netzwerk zu ermöglichen.

Wenn “Virtual WiFi” einmal konfiguriert wurde, können sich andere WLAN Geräte (zum Beispiel I-Pod, andere Laptops, PCs mit WLAN Adapter, …) mit dem virtuellen Zugangspunkt verbinden und zum Beispiel über die Internet Verbindungsfreigabe das Internet nutzen.
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